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Die
Burg wurde im Auftrag der
Scaligeri im
13.
Jahrhundert
erbaut.
Bei einem schrecklichen Brand bis auf die
Grundmauern
niedergebrannt, wurde sie dann Eigentum der Familie Mercanti. Am Ende des 15. Jahrhunderts
ging sie in den Besitz der Familie
Miniscalchi
über und hatte damals schon die Formen im venezianischen
Stil
und
machte einen
prächtigen
Eindruck.
Ab
1618 wurde sie dann auf Befehl der Serenessima, der venezianischen Regierung, der
Wohnsitz des Kapitäns
des Sees,
und es begannen verschiedene Erweiterungsarbeiten, die aber dennoch den Gesamteindruck
des Schlosses nicht veränderten. 1897 wurde es ausschließliches Eigentum
der Gemeinde
Malcesine.
Im
Jahre 1902
wurde
es zum Nationaldenkmal erklärt.
Besonders interessant sind die Fresken
,
welche die Wappen der Kapitäne des Gardasees wiedergeben und die wunderbaren Kassettendecken,
die mit Blumenmotiven verziert sind. Unter dem Gebälk befindet sich Sotto wunderschönes
Dachgesims, das mit ländlichen Motiven bemalt ist. Der Tragbalken über
der Eingangstür ermahnt uns an die einstige Bedeutung des Gebäudes mit
dem Motto "Stat sine morte decus" (An Großem wird es nie fehlen).
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